Tchibo-Cafés etwas fairer

Wie Starbucks bietet die Kette jetzt mehr Fairtrade an - doch Zertifizierung ist teils umstritten
Auch die Kaffeeanbieter Starbucks und Tchibo werben jetzt zunehmend mit dem fairen Handel: Die Café-Kette Starbucks verspricht, dass jeder Café Latte, jeder Cappuccino und jedes andere Espresso-Getränk ab sofort ausschließlich Kaffee enthält, der das “Fairtrade”-Logo des Vereins TransFair trägt. Wie hoch der Anteil von Fair-Trade-Kaffee bei den Espresso-Getränke bislang war, teilt das US-Unternehmen nicht mit. Andere Getränke wie Filterkaffee wird es nach wie vor ohne diese Zertifizierung geben. Die Prämienzahlungen an Kaffeebauern sollen dadurch dennoch weltweit um mehr als 2,6 Millionen Euro pro Jahr steigen. Preiserhöhungen soll es jedoch nicht geben.

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Tchibo besinnt sich auf seine Wurzeln

Hamburger wollen Geschäft mit Kaffee ausbauen. Sanierung des Unternehmens kostete 800 Arbeitsplätze

Hamburg Scheinwerfer beleuchten im warmen Licht den Tchibo-Laden in der Unternehmenszentrale in der City Nord. Wo sich Beschäftigte mit Waren aus dem Haus des Kaffeekonzerns eindecken, wurde gestern ein Werbefilm gedreht. Die Hauptdarsteller sind Mitarbeiter. Ihre Botschaft lautet: “Das gibt es nur bei Tchibo.”

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